Veranstaltungstipps für Kroatien: April 2010
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Auch von den Monat April habe ich wieder einige Veranstaltungstipps
heraus gesucht.
Die eine oder andere Veranstaltung werde ich sicher selber besuchen.
Diesmal gibt es ein breit gefächertes Programm, von Weinmessen über Konzerten
bis hin zur Croatia Boatshow
MW @ März 11, 2010
Schnee und Sturm in Kroatien
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Derzeit herrscht in weiten Teilen des Landes heftiger Schneefall,
hinzu kommt ein starker Sturm mit Windgeschwindigkeiten
von über 150 Stundenkilometern.
Es hat wohl schon einige Schäden gegeben, so sind diverse Dächer abgedeckt,
Bäume entwurzelt und Boote beschädigt worden.
In Zagreb sind aufgrund des Schnees viele Straßenbahnlinien unterbrochen.
Es soll wohl die Schneedecke in manchen Gegenden bis zu 70cm hoch sein.
In Porec liegt, wenn ich es auf der Webcam richtig sehe kein Schnee.
Aber nass ist es
Um 16:21 Uhr erhielt ich eine SMS aus Vrsar (Istrien) worin eine Freundin mir schrieb,
dass es derzeit dort schneit!
Hier ein “Beweisfoto” welches ich per MMS heute um 17:18 Uhr bekam:
Quelle: Zeit.online.de
MW @ März 10, 2010
Projekt “11 visions” derzeit in Berlin
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In Berlin Gesundbrunnen läuft derzeit die Ausstellung “Projekt “11 visions”.
Dies ist eine Ausstellung von 11 kroatischen Künstlerinnen.
Sie stellen Werke unterschiedlichster Art aus.
MW @ März 9, 2010
Feminnem – Kroatiens Kandidat für den Eurovision Song Contest
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Der diesjährige Eurovision Song Contest findet bekanntlich im Mai in Oslo statt.
Für Kroatien geht das Trio Feminnem ins Rennen.
Der Titel des Liedes heißt “Lako je sve” zu deutsch “Alles ist leicht”.
Vor einigen Jahren ging die Drei-Mädel-Band aus der Casting-Show Hrvatski Idol hervor.
Hier ein Video zum “Einstimmen”:
Für Neugierige noch der Link zur Webseite von Feminnem: Webseite
MW @ März 8, 2010
Offener Brief an das Europäische Parlament von der HČSP
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Von Herrn Ivan Lozo, Europasekretär der HCSP erhielt ich folgende Mail
mit der Bitte um Veröffentlichung.
Sehr geehrte Frau XXXX,
wir wissen nicht, od unser beiliegender Offener Brief eine Nachricht für Ihr ansonsten sehr informatives Portal “Kroatien Aktuell” ist. Die HCSP ist zwar seit 2000 keine parlamentarische Partei mehr, konnte allerdings bei den Regional- und Lokalwahlen 2009 erheblich zulegen und ist die einizige Partei im Lager der “pravasi” (“Staatsrechtler” im Sinne Ante Starcevic) HSP, HCSP, HSP-AS die im Aufwind ist. Auch eine Ursache dessen, dass die Partei seit einiger Zeit versucht sich von dem ihr durch die Medien aufgestülpte “extremen Rechtslastigkeit” zu befreien und sich ihrem tatsächlichem Profil zufolge als moderne, wenn auch Europaskeptische, Mitte-Rechts-Partei zu positionieren.
Viele Gruppierungen die sich auf Ante Starcevic berufen sind weit von seiner Ideologie entfernt und koketieren zu sehr mit faschistisch-rassistischen Ideologien; längst auf der politischen Abfallhalde geglaubten. Ein grosses Problem nicht nur der kroatischen Parteienlandschaft, sondern der Gesellschaft allgemein, was angegangen werden muss durch klarere Abgrenzung. Wir jedenfalls haben uns dazu entschlossen.
Mit freundlichen Grüssen
Ivan Lozo, Europasekretär der HCSP
Als Anlage wurde mir dieser offene Brief zugesendet:
HRVATSKA ČISTA STRANKA PRAVA
10000 Zagreb, Frankopanska 2/II
www.hcsp.hr hcsp.europa@web.de
Croatian Pure Party of Rights – Kroatische Reine Staatsrechtspartei
OFFENER BRIEF AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT
An die Damen und Herren Abgeordneten des Europäischen Parlamentes
Herrn Abgeordneten Dr. Hannes Swoboda (SPÖ) unmittelbar
S t r a s s b o u r g
Betr.: Aufnahmeverhandlungen mit der Republik Kroatien
Bestimmungen der Verfassung der Republik Kroatien über die Auslieferung seiner Staatsbürger den Gerichten und Ermittlungs-behörden anderer EU Mitgliedsstaaten
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,
Sehr geehrter Herr Dr. Swoboda,
in Ihrer Resolution vom 10.02.2010 haben Sie ihre Sorge zum Ausdruck gebracht, dass nur ein Drittel der kroatischen Bevölkerung für einen EU Beitritt ist. Einer der Gründe hierfür ist die Tatsache, dass einerseits die uneingeschränkte Mitarbeit mit dem Internationalen Haager Tribunal gefordert ist, während andererseits stillschweigend darüber hinweggegangen wird, dass die Morde an ehemaligen Exilkroaten unaufgeklärt bleiben und somit Mitarbeiter ehemals jugoslawischer Geheimdienste, gegen welche die Staaten der Europäischen Union internationale Haftbefehle erlassen haben, nicht prozessuiert werden.
Die Republik Kroatien ist 1996 gezwungen worden ein Verfassungsgesetz über die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Gerichtshof zu erlassen und hat danach verfassungswidrig ihre Generäle ausgeliefert. Seinerzeit hat sich der damalige Vorsitzende unserer Partei und Abgeordneter des Kroatischen Staatsparlamentes, Ivan Gabelica, gegen die Verabschiedung dieses Gesetzes ausgesprochen, sofern nicht auch ein Gesetz erlassen wird, welches es ermöglicht kroatische Staatsbürger auszuliefern denen vorgeworfen wird weltweit an der Ermordung von Kroaten aus politisch motivierten Gründen beteiligt gewesen zu sein.
Es ist zwar zutreffend, dass die Republik Kroatien beabsichtigt in Kürze ein Verfassungsgesetz zu erlassen, welches es ermöglicht europäische Haftbefehle zu vollstrecken, aber es ist ebenso zutreffend, dass der Vorsitzende der Kommission für die Verfassungsgesetzänderung, Vladimir Šeks, einer der führenden Persönlichkeiten der kroatischen Regierungspartei, unzweideutig betont hat, dass das Gesetz keine Anwendung finden wird bei politisch motivierten Straftaten.
Wir erinnern daran, dass der Abgeordnete Dr. Friedrich Vogel (CDU) bereits 1982 im Deutschen Bundestag Sanktionen gegen das ehemalige Jugoslawien vorgeschlagen hat, mit der Begründung, dass ihm kein anderer Staat bekannt sei der so unverschämt auf dem Territorium anderer Staaten seine innenpolitischen Gegner verfolgt und ermordet und somit die Souveränität der Bundesrepublik Deutschland verletze. Wir erinnern auch daran, dass der Europarat in seiner Resolution 1481 vom 25.01.2006 die Verbrechen totalitärer kommunistischer Regime verurteilt hat, von denen einst der Abgeordnete Dr. Vogel sprach. Die Bundesrepublik Deutschland ersucht nun die Auslieferung der an diesen Verbrechen mutmaßlich Beteiligten wohingegen die Republik Kroatien beabsichtig ein Gesetz zu erlassen, welches deren Auslieferung und somit mögliche Verurteilung verhindern soll.
Es wäre kontradiktorisch und ungerecht, wenn die Europäische Union nur deklarativ Verbrechen verurteilt, aber faktisch zulässt, dass diese Verbrechen unbestraft bleiben. Deshalb erwarten wir von den Abgeordneten des Europäischen Parlamentes und dessen Institutionen die Republik Kroatien ausdrücklich aufzufordern, dass in dem zu verabschiedenden kroatischen Verfassungsgesetz jeglicher Passus gestrichen wird mit welchem die Verhaftung und Auslieferung von Personen verhindert wird, denen politisch motivierte Straftaten vorgeworfen werden. Desweiteren bitten wir darum die Republik Kroatien davon in Kenntnis zu setzen, dass die Beitrittsverhandlungen nur dann abgeschlossen sein können, wenn Kroatien den Gerichten und Ermittlungsbehörden der EU-Staaten Personen wie Josip Perkovic und andere ausliefert.
Wir zweifeln nicht im Geringsten daran, dass ein weitaus größerer Teil der kroatischen Bevölkerung als derzeit einem EU-Beitritt geneigter sein würde, sofern das Europäische Parlament und dessen Institutionen dieser unserer Bitte nachkommen. Dies insbesondere deshalb, weil dann zumindest die jetzigen Zweifel hinsichtlich einer Ungleichbehandlung, die sich in der bislang vorgeschlagenenen kroatischen Verfassungsänderung widerspiegelt, ausgeräumt wären.
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete des Europäischen Parlamentes, sehr geehrter Herr Dr. Swoboda, lassen Sie es nicht zu, dass Sie durch Ignorierung unseres Vorschlages in den Augen der kroatischen Bevölkerung zu Helfershelfern derjenigen werden, welche versuchen die Verurteilung der Vollstrecker und Auftraggeber an Morden, begangen an kroatischen politischen Emigranten in ganz Europa, den Opfern der Verbrechen des totalitären jugo-kommunistischen Regimes, zu verhindern.
Zagreb, 27. Februar 2010.
Josip Miljak, Vorsitzender der HČSP
Ivan Lozo, Internationaler Sekretär der HČSP
Informativ:
- Dem Präsidenten der Republik Kroatien, Herrn Dr. Ivo Josipović
- Der Vorsitzenden der Regierung der Republik Kroatien, Frau Jadranka Kosor
- Den Abgeordneten des Kroatischen Parlamentes
- Dem Vorsitzenden der Kommission für die Verfassungsgesetzänderung,
- Herrn Vladimir Šeks
- Presse
MW @ März 7, 2010



